Schütz auf der JEC World 2023
Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfung
Biotechnologie für nachhaltige Kunststoffe
Jörg Westphal im Interview
Oerlikon HRSflow auf der K 2022
Auf der K 2022 stellt Oerlikon HRSflow ein auf kleine Schussgewichte zugeschnittenes Heißkanalsortiment sowie die neue Xp-Düsenserie für den Einsatz im Dünnwandspritzguss in den Mittelpunkt. Beide sollen dazu beitragen, den Energieverbrauch in der Kunststoffverarbeitung zu senken.
Heißkanalspezialist Oerlikon HRSflow hat sein Portfolio um Komponenten für das Spritzgießen von anspruchsvollen Formteilen mit geringen Schussgewichten in stabilen und zuverlässigen Prozessen erweitert. Das Unternehmen bietet nun komplette Systeme für dieses Marktsegment an, in dem oft geringe Abstände zwischen den Anspritzpunkten erforderlich sind. Dazu gehören Düsen mit kleinen Abmessungen in allen Ausführungen, von offen bis Nadelverschluss, sowie die dazugehörigen Verteiler und Betätigungseinheiten. Bei Anwendungen mit mehreren Kavitäten soll eine Hubplatte (Multiventilplatte, MVP) für ein synchrones, exaktes Einspritzen in alle Kavitäten sorgen und damit für eine hohe Teilegewichtskonstanz.
Mit speziellen Lösungen eigne sich die neue Low-Weight-Shot-Systemlinie für Marktsegmente wie Medizintechnik, Dünnwand-Verpackungen, Getränke und Haushalt, z.B. in Mehrkavitäten-Werkzeugen hergestellte Verschlüsse, sowie Kosmetik, Körperpflege und technische Teile, so das Unternehmen. Die neueste Version verarbeite selbst Biopolymere und PCR-Compounds mit hoher Zuverlässigkeit. Für hochkorrosiver Polymere einschließlich flammhemmender Compounds ist eine Version mit einer speziell beschichteten Düsenspitze erhältlich.
Für anspruchsvolle Anwendungen nutzt Oerlikon HRSflow ein additives Fertigungsverfahren (Selective Laser Melting, SLM), um Kühlkreisläufe für alle Marktsegmente herzustellen. Zusammen mit der Schwestermarke Oerlikon Balzers bietet Oerlikon HRSflow auch einen Schutz für alle Formteiloberflächen, um deren Korrosionsbeständigkeit zu erhöhen.
Die neuen Nadelverschlussdüsen der Xp-Serie ist laut Mitteilung für hohe Fülldrücke bis 2200 bar ausgelegt und soll kurze Einspritz- und Zykluszeiten in einem stabilen Prozess mit hoher Teilegewichtskonstanz ermöglichen. Es wurde eine zum Patent angemeldete Lösung für Etagensysteme im Dünnwandspritzguss entwickelt. Die Montage sei dank einer Plug-and-Play-Installation stark vereinfacht. Dieses Heißkanalsystem, das den energiesparenden Einsatz kleinerer Spritzgießmaschinen ermöglichen soll, passt für eine Plattenstärke von 240 mm. Damit können symmetrische Systeme mit bis zu 8 plus 8 Anspritzpunkten geliefert werden, mit 65 mm Mindestabstand zwischen den Kavitäten und 120 mm zwischen Düse und Anguss.
Ein Trend im Kfz-Innenraum sind interaktive, durch Berührungssensoren gesteuerte Panels, deren Elemente und Informationen nur im aktivierten Zustand sichtbar sind. Für deren Herstellung im IMD-Verfahren (In-Mold-Decoration) erweist sich die Flexflow-Heißkanaltechnologie von Oerlikon HRSflow mit ihrer servoelektrischen Nadelpositionierung als passendes Werkzeug, denn sie ermöglicht ein präzise gesteuertes, schonendes und verzugsarmes Umspritzen der empfindlichen Elektronikkomponenten bei zugleich hochwertigen Oberflächen.
Oerlikon HRSflow hat kürzlich die Bediensoftware zur Steuerung der Flexflow-Heißkanalsysteme noch intuitiver und komfortabler gestaltet. Mit dem überarbeiteten Human Machine Interface (HMI) 4.0 können jetzt Systeme mit unterschiedlichen Düsentypen integriert und mehrere Parametersätze pro Werkzeug gespeichert werden. Es bestehen erweiterte Möglichkeiten zur individuellen Ansteuerung der jeweiligen Servomotoren zur Düsennadelpositionierung und zur Überwachung der Prozessstabilität. Darüber hinaus können spezifische Benutzerkonten für individuelle Zugriffsberechtigungen eingerichtet und verwaltet werden. Dank der Web-Anbindung ist der Zugriff auf das Steuergerät ortsunabhängig möglich.
Auf der Messe berichten Oerlikon HRSflow, Engel und Borealis auf Stand D10 in Halle 1 über ein gemeinsam realisiertes Projekt, das anhand eines Familienwerkzeugs mit drei verschiedenen Kavitäten zeigt, wie nah Simulation und Realität beieinander liegen können, wenn die Entwicklungspartner jeweils ein Maximum an Know-how einbringen. Anstelle der üblichen sequenziellen Vorgehensweise begleiteten die Teilnehmer die Entwicklungsschritte simultan und stellten alle relevanten Daten der Spritzgießmaschine, des Nadelverschluss-Heißkanalsystems und des verarbeiteten Materials für eine perfekte Fließsimulation zur Verfügung. Die dort ermittelten Parameter wurden schließlich an die Steuerung der Spritzgießmaschine übertragen. Im Vergleich zur konventionellen, sequenziellen Zusammenarbeit konnte so die Zeit bis zur Erstbemusterung des Werkzeugs und für die Inbetriebnahme selbst deutlich reduziert werden.
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